von redaktion » Mi 8. Feb 2012, 18:20
Hallo ParadiseOnEarthForever,
eigentlich sollte, je nach Wachstum die Pflanze von Zeit zu Zeit umgetopft werden, um der Pflanze mehr Raum zu geben insbesondere, wenn diese in Erde steht. Denn Erde verdichtet sich nach und nach und die Wurzeln werden somit nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt.
Beim Umtopfen in Seramis empfehlen wir ein geschlossenes, wasserdichtes Gefäß zu verwenden. Denn bei Gefäßen mit Abzugsloch, fließt ein Teil des Gießwassers in den Untersetzer und Seramis hat somit nicht die Möglichkeit komplett das Wasser aufzunehmen und zu speichern. Die Wasser speichernde Funktion von Seramis kann aus diesem Grund nicht optimal genutzt werden, weshalb öfters gegossen werden muss.
Eine insgesamt reduzierte Seramis-Menge im Topf reicht nicht aus, um die volle Wirkung von Seramis zu erhalten. Dies bedeutet, wird nur etwas Erde an der Oberfläche und an den Seiten abgetragen, um Platz für Seramis zu schaffen reicht diese eingebrachte Seramis-Menge nicht aus um eine vergleichsweise hohe Wassermenge zu speichern. Diese Maßnahme ist lediglich hilfreich, um das Abtrocknen der Erde etwas zu mindern, aber sie ist nicht ausreichend um Gießintervalle weiter auszudehnen und somit seltener gießen zu müssen. Bei der Einarbeitung einer vergleichsweise geringeren Seramis-Menge ist darauf zu achten, dass die empfohlene Gießmenge von einem ¼ Liter des Topfvolumens reduziert wird und zwar angepasst an die verwendete Granulat-Menge. Dies ist insbesondere wichtig bei der Verwendung von geschlossenen Töpfen, um stehendes Wasser im Gefäß zu vermeiden. Wird ein Topf mit Abzugsloch gewählt muss dieser auf einem Untersetzer stehen, um überschüssiges Wasser aufzufangen.
Um den richtigen Gießzeitpunkt zu ermitteln gibt es den Seramis Gießanzeiger. Dieser wird im Erdballen platziert und zeigt durch einen Farbumschlag an, wann wieder gegossen werden muss.
Der Seramis Dünger ist ein mineralischer Dünger und kann bedenkenlos bei allen Kulturen in Seramis eingesetzt werden. Er versorgt die Pflanze mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen.
Da Seramis im Vergleich zur Erde nicht altert und somit Struktur und Funktion nicht beeinträchtigt werden, kann es immer wieder verwendet werden. Im Vergleich zur Erde ist dies ein großer Vorteil, denn Pflanzen in Erde müssen regelmäßig umgetopft werden, da sich die Erde verdichtet und sich somit die Wachstumsbedingungen für die Pflanzenwurzeln verschlechtern. Seramis hingegen besteht aus gebranntem Ton. Durch den Brennprozess er hält das Granulat eine feste Struktur, es ist inert und wird somit nicht abgebaut. Werden nun Wurzelballen inklusive Seramis Granulat auf den Kompost verbracht, verhelfen diese Eigenschaften dem Kompost zu einer lockereren Struktur und zu einer besseren Durchlüftung.
Wir hoffen das wir Ihnen damit weiterhelfen konnten. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Viele Grüße,
Ihr SERAMIS-Team